FMO - „Stillstand bedeutet Rückschritt“ Rickfelder diskutiert mit Geschäftsführern des FMO
„Der Flughafen Münster Osnabrück bietet die Chance die Region Münsterland zu stärken“, darin sind sich der Geschäftsführer des FMO, Gerd Stöwer, und der Landtagsabgeordnete Josef Rickfelder einig. Beim Besuch des FMO-Gelände erläutert Stöwer noch einmal den aktuellen Stand.
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| v.l.: Udo Schröer (Geschäftsführer AirportPark FMO GmbH), Hans-Jörg Roesmann (Geschäftsführer AirportPark FMO GmbH), Landtagsabgeordneter Josef Rickfelder, Gerd Stöwer (Geschäftsführer FMO International Airport) |
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„Über 1,4 Millionen Passagiere aus Münster sichern bereits jetzt 3.600 Arbeitsplätze deutschlandweit.“ In der Region Münster seien es 3.000. „Diese müssen wir halten und ausbauen“, so Landtagsabgeordneter Josef Rickfelder. „Sich jedoch mit dem momentanen Zustand zufrieden zu geben, bedeutet auf Dauer abgehängt zu werden - verkehrstechnisch, wirtschaftlich und damit auch in Bezug auf Arbeitsplätze. Hier gilt der Grundsatz: Stillstand ist Rückschritt“. Deshalb sei der Ausbau der Landebahn so wichtig.
Sechzehn Jahre ist es her dass dieses Thema auf die Agenda kam. Seitdem sind bereits 18 Millionen Euro investiert worden. „Auch in umweltfördernde Maßnahmen“, so Stöwer.
Nach Rickfelders Auffassung sei es rot-grüner Wahnsinn das Rad an dieser Stelle zurückdrehen zu wollen. „Wir möchten doch für das Münsterland und seine Menschen vernünftige Rahmenbedingungen für die Zukunft schaffen. An dieser Stelle wird der FMO auch zur Generationenfrage.“ Umweltfragen gegen Arbeitsplätze auszuspielen sei in der Debatte nicht das Ziel der CDU. Beides in gesundem Maße zu berücksichtigen sei an dieser Stelle möglich.
Geschäftsführer Stöwer gibt zu bedenken: „Vor sechzig Jahren standen ähnliche Themen auf dem Plan. Heute sind alle froh dass diese Schritte damals gegangen wurden. Das sollte die nächste Generation in sechzig Jahren wieder sagen können.“
Doch zu den 1.800 Arbeitsplätzen direkt am Standort sollen weitere dazu kommen. „Insgesamt 3.000 Arbeitsplätze sind für die nächsten Jahre eine realistische Zahl“, so Udo Schröer und Hans-Jörg Roesmann, Geschäftsführer der AirportPark FMO GmbH.
Mit dem AirportPark FMO soll im ersten Bauabschnitt auf 48 Hektar ein hochwertiges Dienstleistungs- und Gewerbezentrum entstehen. Sowohl die neue Autobahnanbindung als auch der internationale Flughafen seien nach Aussage von Schröer entscheidende Standortvorteile.
Rickfelder stellt fest: „Es ist doch Wahnsinn wenn die rot-grüne Landesregierung laut Koalitionsvertrag keine einmalige Investition von 11 Millionen Euro mehr für die den FMO-Ausbau zur Verfügung stellen will.“ Dem stände nach Aussage des FMO bereits jetzt ein Einkommen von 78 Millionen Euro jährlich gegenüber.
Nach Rickfelders Auffassung „keine seriöse Politik“. „Ich kann alle Parteien nur auffordern an dieser Stelle in die Zukunft zu investieren. Hier ist die Gelegenheit für die Bürger spürbare Investitionen zu tätigen. Arbeitsplätze zu schaffen ist die beste Hilfe zur Selbsthilfe.“ |